Hängende Brüste
BRUSTCHIRURGIE: KORREKTUR DER PTOSE
Eine Brustptose (ein Hängen der Brust) tritt oft in Folge eines starken Gewichtsverlusts oder nach einer Schwangerschaft auf. Sie kann allein auftreten, aber auch mit einer Brusthypertrophie (einer im Verhältnis zu Körpergrösse und Gewicht zu grossen und schweren Brust) oder einer Brusthypoplasie (einer im Verhältnis zu Körpergrösse und Gewicht zu kleinen Brust) verbunden sein, die dann gleichzeitig korrigiert werden kann. Zur Korrektur der Ptose werden Warzenhof und Brustwarze nach oben versetzt und der Brustdrüsenkörper neu positioniert, um Volumen und eine harmonische Form zu erhalten.Zu diesem Zweck nimmt der Schönheitschirurg einen Schnitt um den Warzenhof herum sowie einen vertikalen Schnitt vor. Manchmal ist auch ein Schnitt in Form eines umgekehrten „T“ in der Unterbrustfalte angezeigt.
Der Eingriff ist meist nur wenig schmerzhaft. Die gelegten Drainageschläuche werden für gewöhnlich nach 24 Stunden zusammen mit dem ersten Verband entfernt. Der Patientin wird geraten, einen Monat lang Tag und Nacht einen gut stützenden BH zu tragen. Die Fäden werden nach 2 bis 3 Wochen gezogen, oberflächliche Blutergüsse klingen in der Regel nach 2 oder 3 Wochen ab. Ein zeitweiliges Taubheitsgefühl in den Brustwarzen verschwindet manchmal erst nach mehreren Monaten.
Das Hauptrisiko liegt auf Ebene der Narben, die sich in unvorhersehbarer Weise entwickeln können. Sie werden daher genau beobachtet. Eine leichte Asymmetrie, die im Allgemeinen schon vor der Operation bestand, kann auch nach dem Eingriff noch existent sein.
Korrekturen der Ptose können ab dem 17. Lebensjahr durchgeführt werden. Es ist allerdings ratsam, den Eingriff erst nach einer Schwangerschaft vornehmen zu lassen. Das Stillen ist auch nach dem Eingriff möglich. Die operierte Brust bleibt natürlich und reagiert auf hormonelle Fluktuationen ebenso wie auf Gewichtsschwankungen.
Preis: nach Kostenvoranschlag, ab CHF 14'000

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