ERSATZ EINES EINZELZAHNS
Sind Zahnwurzel und Zahnkrone beschädigt, ist die beste Lösung für einen dauerhaften Ersatz ein Zahnimplantat, auf das dann eine Keramikkrone aufgesetzt wird. Das Ergebnis kommt in Aussehen und Funktion einem natürlichen Zahn am nächsten.
Ein so genanntes einteiliges Implantat erlaubt es, alle Komponenten gleichzeitig einzusetzen. Dies verkürzt deutlich die Behandlungsdauer; auch die negativen Begleiterscheinungen sind beträchtlich reduziert. Der neue Zahn kann sofort belastet werden.
Diese Lösung hält in der Regel ein Leben lang. Eine besondere Folgebehandlung ist nicht erforderlich.
1. Vor dem Eingriff
Ihr Zahnarzt führt eine erste Untersuchung durch und erstellt eine oder mehrere Röntgenaufnahmen des betroffenen Bereichs.
2. Einsetzen des Implantats
Das Implantat wird eingesetzt. Gleichzeitig wird ein provisorischer Zahn aufgesetzt, der Ihnen das Essen ermöglicht. Es dauert mehrere Monate, bis das Implantat in den Kieferknochen eingeheilt ist; erst dann kann der nächste Behandlungsschritt erfolgen.
3. Definitives Einsetzen der neuen Krone
Letzter Schritt ist die definitive Einsetzung der permanenten Keramikkrone. Der neue Zahn hält in der Regel ein Leben lang. Weitere Behandlungen sind nicht notwendig.
4. Endergebnis
Ihr neuer Zahn fügt sich perfekt in die Zahnreihe ein und funktioniert ebenso gut wie ein natürlicher Zahn. Mit der normalen Mundhygiene halten Sie Zahn und Zahnfleisch gesund.
Alternativen zum Implantat:
Festsitzende Brücke auf natürlichen Zähnen
Es handelt sich um eine klassische Brücke: die benachbarten Zähne werden abgeschliffen und dienen zur Verankerung der Brücke. Die Brücke wird definitiv eingesetzt; sie ist ästhetisch ansprechend, leicht einzusetzen und erfüllt die funktionellen Anforderungen. Sie hat jedoch zwei wesentliche Nachteile: der Knochenabbau im zahnlosen Bereich setzt sich kontinuierlich fort, und für die Verankerung der Brücke müssen gesunde Zähne abgeschliffen werden.
Herausnehmbare Teilprothese
Die herausnehmbare Teilprothese ist instabil und kann verrutschen, was Funktion und Tragekomfort beeinträchtigt. Sie besteht aus Kunststoff – ein Material, mit dem nicht dasselbe ästhetisch ansprechende Ergebnis wie beispielsweise mit einer Keramikkrone erzielt werden kann. Sie bietet jedoch auch einige kleinere Vorteile: die Nachbarzähne bleiben verschont, die Teilprothese lässt sich einfach und schnell einsetzen, und sie ist relativ kostengünstig.
Adhäsivbrücke
Die Adhäsivbrücke bietet mehrere offensichtliche Vorteile: Sie ist einfach einzusetzen und erfüllt alle funktionellen Anforderungen. Wird sie aus Keramik gefertigt, ist die Brücke auch ästhetisch ansprechend. Gesunde Zähne müssen nicht beschliffen werden. Jedoch stellt die Adhäsivbrücke keine langlebige Lösung dar: Es ist möglich, dass sie nach einigen Jahren schadhaft wird und ersetzt werden muss.

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